Grund 1: Die Buzzword-Falle

„Schon seit X Jahren sind wir für unsere Kunden da. Indem wir innovativ, kompetent und nachhaltig arbeiten, leisten wir einen Beitrag dazu, die Welt ein Stück besser zu machen. Bei uns steht der Mensch an erster Stelle.“ Womöglich sind Ihnen bereits einige Firmenbeschreibungen, Unternehmensphilosophien oder Mission Statements untergekommen, die sich in etwa so lesen. An sich klingt das alles ja auch recht toll: Jedes Unternehmen sollte und will kompetent, modern und menschlich wirken. Dies jedoch so explizit herauszuschreiben und es dabei zu belassen, reicht nicht aus: Denn was sollen sich Kunden etwa unter einem „menschlichen“ oder „kompetenten” Unternehmen vorstellen? Um aus dem Angebot abertausender Unternehmen und Produkte herauszustechen, braucht es mehr als nur leere Worte. Verwechseln Sie also auf keinen Fall solche allgemein formulierten Buzzwords mit einem ausgearbeiteten und eindeutigen USP. Wenn Ihre Storys an den Mann bzw. an die Frau kommen sollen, brauchen Sie eine Kommunikationsstrategie, welche die wirklich einzigartigen Qualitäten Ihres Unternehmens zur Geltung bringt. 

Grund 2: Ihre persönlichen Filterblasen

In Diskussionen über soziale Medien sind Filterblasen ein beliebtes Thema: die Algorithmen von Facebook, Twitter und Co. zielen darauf ab, Ihre Aktivität auf der Plattform möglichst hoch zu halten – entsprechend werden in Ihrem Feed vorwiegend Dinge auftauchen, die sich mit Ihren Interessen und Interaktionen decken. Das führt dazu, dass Ihr Feed ein verzerrtes Bild der Realität widerspiegelt, da er die allgemeine Wichtigkeit der Themen, mit denen Sie sich auseinandersetzen, überbewertet.

Was bedeutet das für Storytelling? Zweifelsohne werden Sie sich auf rein fachlicher Ebene sehr gut damit auskennen, welche neuen Entwicklungen in Ihrem Unternehmen, bei Konkurrenten oder der Branche an sich passieren, Ihre Kunden und Stakeholder wissen dies aber oft nicht. Behalten Sie also stets im Überblick, wie viel Ihre Zielgruppe tatsächlich über Ihre Branche weiß und welches Maß an Grundwissen und Interesse Sie von Ihrem Publikum erwarten können.

Grund 3: Zu viel Inspiration von der Konkurrenz

Die völlig individuelle Linie in der Unternehmenskommunikation zu finden, ist oft schwierig, weswegen sich viele gerne an den Auftritten und den USP der Konkurrenz orientieren. Selbstverständlich spricht nichts gegen ein wenig Inspiration von außen, allerdings geht ein zu hohes Maß an Nachahmung auf Kosten der eigenen Markenkommunikation. Denn wenn Sie sich allzu oft von den Postings, Strategien und Trends ihrer Konkurrenten leiten lassen, laufen Sie Gefahr, dass Sie irgendwann deren gesamte Corporate Identity abschreiben. Mit dem nennenswerten Nachteil, dass Sie nicht mehr der Erste sind, der diese Identität vermitteln möchte. Auch wenn Ihre Dienstleistung ähnlich ist, versuchen Sie immer, sich von Konkurrenten abzuheben und Ihre ganz persönliche kommunikative Nische zu finden. Ganz egal, was andere sagen.

 

Wie können Sie also mit Ihren Stories hervorstechen?

Storytelling funktioniert dann am besten, wenn die involvierten Akteure möglichst bekannt sind. Einerseits bedeutet das, dass Sie einen guten Überblick über Ihre Zielgruppe bzw. Ihre tatsächliche Audience behalten sollten, um relevante Stories zu verbreiten. Andererseits sollten Sie sich jedoch besonders darüber im Klaren sein, wie sich Stories am besten auf Ihr Unternehmen anwenden lassen. Arbeiten Sie an einem USP und einer Brand Story, die die Stärken Ihrer Marke mit ihrem Charakter in Einklang bringt und nutzen Sie Stories, um dieses Bild in die Welt zu vermitteln. Lassen Sie sich also nicht von schönen Worten oder einer auffälligen Konkurrenz ablenken, sondern nutzen Sie die Macht der Geschichten dazu, selbstbewusst und überzeugend Ihre ganz persönlichen Botschaften zu vermitteln.

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